Ein verborgenes Detail aus der Geschichte unseres Planetariums: Das „Bombenloch“ in der Kuppel.
Manche Spuren sieht man erst, wenn man Schicht für Schicht freilegt.
Vermutlich am 19.03.1945 schlug hier möglicherweise eine Brandbombe ins Innere der Kuppel ein, welche zum Glück nicht gezündet hat. Nach der Demontage der Innenkuppel wurden die damaligen Reparaturarbeiten sichtbar. Nur mit Brettern verkleidet wurde dieses Loch provisorisch geschlossen. Für die Reparatur wurde das Planetarium nur wenige Tage geschlossen, dann musste die Show weitergehen. Das ganz alte Dach, welches mit Dachpappe gedeckt war, war undicht, so dass Eimer drunter gestellt wurden. In den 1970er Jahren bekam die Kuppel ein Alublechdach. 2012 wurde das Dach dann mittels einer Schaumglasdämmung, wieder in der Ursprungsfarbe Grün, gedeckt.
Von außen entdeckt man das Loch nur bei Schnee. Dann zeigt sich die Kontur kurzzeitig, wie ein flüchtiger Abdruck der Geschichte.





